In Kafkas Erzählung “Josefine, die Sängerin oder Das Volk der Mäuse” wird zunächst behauptet, Josefine sei DIE Sängerin des Mäusevolkes. Kafka schränkt diese Aussage immer weiter ein, es stellt sich heraus, dass Josefine gar nicht singen kann, und er beendet die Demontage des Anspruches, dass Josefine eine Sängerin sei, mit den Worten:
Wenn nun aber ihre Künstlerschaft widerlegt ist, bleibt erst recht das Geheimnis ihrer Wirkung zu erklären.
Ob die doch zahlreiche Präsenz der Dorn in den Medien ein Geheimnis ist, läßt sich sicher mit einiger analytischer Arbeit und Beschreibung der gesellschaftlichen Prozesse, die zu solcher Präsenz führen, klären.
Was führt dazu, dass eine Person mit solch krudem Weltbild, in einer Gesellschaft wie der unseren solch einen beruflichen Erfolg hat. Ich denke, die Antworten sagen auch eine Menge über die Tonangebenden dieser Gesellschaft aus.
PS.: Ich muss die Arbeit an diesen Überlegungen leider abbrechen, da ich feststelle, dass sich mein Sehvermögen auf dem geschädigten Auge erneut verschlechtert hat. Vermutlich ist durch heftige Hustenattacken eine weitere Ader geplatzt.
Gute Besserung!
ina, danke!
Besser dich, ich hab den Stab derweil mal übernommen.
Das Ärgerlichste ist, dass sie sich mit dem Namen Adornos schmückt, Das hat der gute Teddy wirklich nicht verdient!
Dazu fällt mir eine Strophe von Biermann ein: “Karl Marx, der große Denker, was kann er denn daran, dass man sein’ guten Namen schreibt an die Straße dran?”
Lieber Klaus Baum,
auch ich wünsche von Herzen gute Besserung – hoffentlich hing die Verschlimmerung nicht mit dem Ärger über Thea D. zusammen?
Das wäre diese hohle Nuss ja nun wirklich nicht wert!
Liebe Grüße, Saby
ja danke. nach schuldigen suche ich später.