Eben läuft noch eine Debatte auf Deutschlandfunk über den Papstbesuch. Da ich nur mit einem Ohr zugehört habe, kann jetzt der Zusammenhang nicht ganz stimmen. Ich habe verstanden, das Olympia-Stadion faßt 70.000 Besucher, der Papst sollte dort reden. Anfragen für Karten gab es aber 210.000.

Man deutete das so: Die hohe Zahl der Menschen, die den Papst hören möchte, sei ein Indiz dafür, dass es unter den Menschen ein großes Bedürfnis nach Orientierung, nach Ethik und Moral gäbe.

Diese Aussage aber macht doch deutlich, dass Politik und Wirtschaft, Politik und Finanzen eine moralische Orientierung nicht bieten.

So ist es. Wenn man dann noch den Beifall berücksichtigt, den zum Beispiel Pispers und Schramm bekommen, wenn sie die Regierung kritisieren, dann wird doch deutlich, dass das Volk in solchen Momenten aufatmet und sich befreit fühlt vom Berg der Lügen, den die Politiker uns auftischen.

PS.: Morgen Abend gibt es doch eine Messe des Papstes im Olympia-Stadion.