Ich möchte den Herren Alt (BA) und Hoffmann (DGB) so richtig weh tun und das macht mir Angst Selbstverständlich ist mir intellektuell klar, dass die Herren Alt und Hoffmann nicht das Böse an sich sind. Aber mir ist genauso klar, das Adolf Eichmann auch nur ein Rädchen in einem Getriebe war, in dem er lediglich überzeugt und begeistert mitspielte. Trotzdem war die Welt nach seiner Hinrichtung ein kleines Stück besser. Aber im Gegensatz zu Alt und Hoffmann war Eichmann ein Massenmörder. Weshalb also will ich, ein an sich friedlicher Mensch, den beiden Schmerzen zufügen? Den Reiner Hoffmann kenne ich kaum und weiß lediglich, dass er sich schnell als Gewerkschafts- und SPD Funktionär aus dem Arbeitsleben geschlichen hat und seitdem im und zusammen mit dem DGB kräftig am Schrumpfen der Reallöhne zugunsten des Großkapitals arbeitet und darin sehr erfolgreich ist. Na schön, aber das ist kein Grund für meine Wut. Das BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt ist ein bekannter Menschenschinder der mit Hartz IV den Mindestlohn in Deutschland so niedrig wie möglich halten will und dem es sichtlich ein großes Vergnügen bereitet die Menschen zu schinden. Aber das alles ist mir längst bekannt un auch kein Grund für meine Wut. Was die Beiden in einem Artikel zusammenbringt, sind zwei Meldungen vom gleichen Tag die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Beginnen wir mit Herrn Hoffmann der die Lokführergewerkschaft GDL, über ihre Dachorganisation, den deutschen Beamtenbund dazu zwingen will sich dem Diktat des DGB und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG zu unterwerfen. Unter den Willen der EVG die sich ja bereits schon einmal, noch unter dem Namen Transnet, von der Bahn und insbesondere Herrn Mehdorn kaufen ließ. Nichts neues. Der DGB ist die Interessenvertretung des Großkapitals und seine Aufgabe ist die Löhne niedrig zu halten. Dafür werden die Oberfuzzis des DGB mit Pöstchen über Pöstchen belohnt und selbst bis ganz zu den kleinen Funktionären reicht es für ein schönes Leben. Das gemeinste aber ist das er als DGB Arbeiterverräter von „einer solidarischen Interessenvertretung aller Arbeitnehmer“ faselt und der GDL vorwirft dem Image der Gewerkschaften zu schaden. Alleine für diese Frechheit müsste man ihm die Zähne einschlagen. Es ist der DGB der die Interessen der Abeitnehmer verkauft und verrät wo es ihm eben möglich ist und es sind die kleinen Gewerkschaften die die Interessen ihrer Mitglieder, aber letztendlich auch aller Arbeitnehmer vertreten, weil ihre hohen Tarifabschlüsse auch den DGB-Abschaum zum Handeln zwingen. Herr Alt trat am gleichen Tag in altbekannter Art und Weise auf, als er eine mögliche – noch unbestätigte Anhebung des Hartz IV Regelssatzes um 8 Euro wie folgt ablehnte und kommentierte: Ein höherer Hartz-IV-Bezug wird schnell zum Vermittlungshemmnis, nämlich dann, wenn die Grenzen zwischen Erwerbseinkommen und Arbeitslosengeld II verschwimmen Da fliegt einem doch echt der Draht aus dem Hut. Der Menschenschinder Alt kann seine Ablehnung von 8 Euro mehr an Hartz IV damit begründen dass Hoffmanns DGB so niedrige Löhne vereinbart, dass diese 8 Euro zum Vermittlunghemmnis werden könnten. Tolles Zuspiel und das Großkapital kommt vor Lachen nicht mehr in den Schlaf. Natürlich kennen beide Herrschaften den Mechanismus und genießen ihn. Aber auch dieser Zusammenhang ist alt und rechtfertigt meine Wut nicht. Gleichzeitig erreichte mich ein Festsetzungsbescheid nachdem die Gebührenerpresser von ARD und ZDF mich zu ihrem Beitragszahler ernannt haben, obwohl die Penner genau wissen, dass in der Wohnung zwei Erwachsene Wohnen von denen einer – nämlich ich – noch nie eine Vereinbarung mit den Gebührenerpressern hatte, während die andere seit Jahrzehnten zahlen muss. Klar nehmen die das Geld auch zwei- und dreimal um es für Mist auszugeben. Denn ARD und ZDF oder der vielgelobte Deutschlandfunk werden vom Spiel der Herren Hoffmann und Alt nie berichten. Sie vertreten nämlich die Interessen der Politik und damit die des Großkapitals und Lügen über die Wirtschaftskrise genauso wie sie uns in einen Krieg mit Russland zwingen willen der nur den USA nützt. Wenn aber schon die Öffentlich Unrechten nicht wahrheitsgemäß über die Lage berichten, dann ist klar, dass es die privaten Systemmedien auch nicht tun, schließlich dürfen die nicht die Wahrheit schreiben, weil sie sonst entlassen würden. Aber auch das ist schon lange so und rechtfertigt meine Wut auch nicht. Das Totschlagargument für niedrige Löhne ist immer die Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft, die ja global konkurrieren muss und die Sicherung von Arbeitsplätzen. Gerne wird dabei auch immer von den ach so notwendigen Investitionen gesprochen, die ja aus den Gewinnen finanziert werden müssen, weshalb die Arbeitnehmer doch bitte bescheiden sein sollen. Im Prinzip will man uns einreden, dass wenn die Unternehmen viel Gewinn machen auch viel investiert wird und deshalb ist die Politik seit dem Genossen der Bosse von der Verräterpartei ausschließlich auf die Gewinnmaximierung des Kapitals und damit auf Lohndumping ausgerichtet. Tatsächlich aber funktioniert genau das nicht: 1970 betrug der Anteil der Investitionen an der Wirtschaftsleistung – die Investitionsquote – noch mehr als 28 Prozent, Anfang der neunziger immer noch 23 Prozent. Inzwischen liegt die Investitionsquote nur noch bei knapp 17 Prozent. Die Investitionen der Unternehmen in Maschinen und andere Ausrüstungen gingen 2013 um 2,2 Prozent zurück. Besonders schlimm sieht es aus, wenn man den jährlichen Verschleiß herausrechnet, also Bruttoinvestitionen abzüglich Abschreibungen betrachtet. Die Quote der Netto-Anlageinvestitionen liegt nur noch bei zwei bis drei Prozent! Noch deutlicher wird die Absurdität der herrschenden Lehre und Wirtschaftspolitik, wenn man die Netto-Investitionen in Bezug zu den Gewinneinkommen der Unternehmer setzt. Hier zeigt sich: 1991 investierte das Kapital noch rund 40 Prozent seines Einkommens in die Realwirtschaft. 2012 waren es nur noch zehn und letztes Jahr nur noch neun Prozent! Gewinn bzw. Profitförderung bringt für die Investitionen und letztlich für die Arbeitsplätze kaum noch etwas. Gerade einmal ein Zehntel ihrer Profite stecken die Unternehmer in die Erweiterungen der Betriebe. Logischerweise entstehen so keine neuen krisenfeste Arbeitsplätze und das ganze Gelabere um die Investitionsfähigkeit der Unternehmen ist nichts anderes als eine große Propagandalüge. Tatsächlich haben die Unternehmen ja auch keinen Grund zu investieren. Denn IM Erika, die mächtigste Frau der Welt, die aber keine Möglichkeit sieht sich dagegen zu wehren dass ihr Handy und jeder Bundesbürger von der USA abgehört wird, hat ja ganz Europa das deutsche Modell des Arbeitslohndumpings aufgezwungen und damit die Kaufkraft in ganz Europa geschwächt. Gleichzeitig ist sie dabei eine Krieg gegen Russland im Auftrag des us-amerikanischen Terrorregimes von Obama anzuzetteln, was auch nicht gerade zu Investitionen einlädt obwohl Geld genug dafür da wäre: Der durchschnittliche Reallohn eines Beschäftigten liegt heute immer noch um 3,7 Prozent niedriger als im Jahr 2000. Die Unternehmens- und Vermögenseinkommen dagegen haben trotz Finanzkrise um mehr als 60 Prozent zugelegt! Die Erträge der Unternehmen wandern also lediglich in die Finanzmärkte wo sie quasi im größten Spielcasino der Welt sinnlos verzockt werden. Blasen aller Orten und die Realwirtschaft geht immer weiter zurück. Damit das auch so bleibt, hat die Merkel mit der Karrikatur eines Sozialisten, dem französischen Präsidenten Hollande vereinbart die Kreditverbriefungen wieder einzuführen, die mit Schuld an der ersten Finanzkrise waren. Natürlich viel sicherer als damals sollen erneut wieder faule und faulste Kredite gebündelt und an Investmentfonds weiterverhökert werden. Sicherlich ein schönes neues Spiel im Casino, aber damit den Unternehmen neues Geld zukommen zu lassen hat der Quatsch natürlich nichts zu tun. Die Unternehmen die Geld brauchen würden, bekommen auch auf diesem Wege nichts und die anderen wissen schon jetzt nicht wo sie ihre Gewinne noch schnell verspielen können. Das was meine durchaus mörderische Wut auf die Herren Alt und Hoffmann ausgelöst hat, ist nichts anderes als die Endphase des Kapitalismus. Es macht keinen Sinn ihnen weh zu tun, auch wenn sie einzeln betrachtet und jeder für sich genommen absolut widerlich sind. Aber den einen wird man nach dem Ende dieses Wirtschaftssystems wegen Parteiverrat vor Gericht stellen können und dem anderen drohen empfindliche Strafen wegen permanenten und bewussten Verstoßes gegen die Menschenrechte. Wir können jetzt nur abwarten. Was kommt schneller der Zusammenbruch dieses Kapitalismus oder ein Krieg der mal wieder ganz Europa und weitere Teile Russland vernichtet um den Kapitalismus in eine neue Runde zu schicken. Auf diese beiden Möglichkeiten hat sich alles reduziert. Einen dritten Weg gibt es nicht mehr. Niemand, selbst Putin nicht, kann diese Entscheidung noch beeinflussen. Obamas Terrorregime in den USA will den Krieg und es weiß, dass es nicht nachgeben kann, denn ohne Krieg sind die USA als eine der schwächsten wirtschaftlichenn Kräfte in der Welt vollständig verloren. Sie würden nicht nur an Bedeutung und Wirtschaftskraft verlieren sondern vermutlich auch einen Bürgerkrieg im eigenen Lande riskieren. Nur die Aussicht auf die Bedrohung von außen und mystische Feinde im Inneren hält die Bürger noch ruhig. Es ist wie 1933 bei Adolf. Und egal wie die Eichmanns heute auch heißen. Es gibt sehr viele von ihnen.

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