Deutschlands größter Vermieter sitzt in Bochum und Düsseldorf:
Die Deutsche Annington vermietet nach eigenen Angaben über 220 000 Wohnungen in Deutschland. Eine riesige Ansammlung von kleinen und großen Mietskasernen, Hochhäusern und Werkssiedlungen.
Zehntausende Mieter sind inzwischen verzweifelt, suchen Hilfe in Internetforen, bei Mietervereinen und Verbraucherzentralen. Denn die Annington macht kaum etwas an ihren Altbauwohnungen, lässt ganze Stadtteile verkommen. Schimmel, schlechter Service und undurchsichtige Nebenkostenabrechnungen sind Reizthemen für tausende Deutsche, wenn sie den Namen ihres Vermieters hören.
Erst 2001 wurde die Firma gegründet. Sie übernahm zehntausende Wohnungen z. B. aus dem Bestand der Deutschen Bahn, später auch der Viterra, wollte sie sanieren und gewinnbringend verkaufen. Doch die Umwandlung in Eigentumswohnungen schlug fehl: Viele Mieter, denen ihre Wohnungen zum Kauf angeboten wurden, hatten gar nicht das nötige Eigenkapital. Also lässt die Annington tausende Wohnungen liegen, gibt kein Geld aus. Nur einmal wurde der Vorstand aktiv: Als es darum ging, die Annington an die Börse zu bringen.
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Noch ein Text, gefunden auf facebook:

ZWANGSRÄUMUNGEN, PSYCHO-SCHIKANE, MIETKOSTENSPIRALE UND BAUWERKSVERFALL!
Wie die „Deutsche Annington“ zehntausende Menschen, darunter viele EisenbahnerInnen, in Obdachlosigkeit und Armut trieb.
Eine der schlimmsten internationalen Wohnraumspekulationsfirmen ist die sogenannte Deutsche Annington Immobilien Gruppe. Diese Firma, die sich aus einem völlig unübersichtlichen Pool aus verschiedensten Investorengruppen speist, kennt nur ein Credo: Das des Maximalprofits. Die Geschichten und Beweise über das Wirken dieser Investoren sind aber so umfangreich, dass an dieser Stelle eine genauere Erörterung der Sache den Rahmen absolut sprengen würde. Nur so viel: Auch viele GDL-Mitglieder bzw. Bahnangestellte waren und sind direkt und besonders negativ durch das Handeln der „D.A.“ betroffen. Als z.B. im Jahre 2003 die Firma urplötzlich und ohne jede eigene Ankündigung damit begann, eine bis heute anhaltende, radikale Privatisierungswelle von deutschen Eisenbahnerwohungen loszutreten, eskalierte die soziale Situation der MieterInnen schnell: Nicht wenige standen am Ende sogar vor dem Aus der eigenen wirtschaftlichen Existenz und verloren durch im Eilverfahren durchgesetzte Zwangsräumungen ihre Wohnungen – sie rutschten also in die Obdachlosigkeit ab. Bis heute kämpft also auch die GDL unverändert gegen die barbarischen Praktiken der D.A. an. Die Politik fordern wir z.B. dazu auf, ENDLICH die Rechte der MieterInnen dahingehend zu verändern, dass Eil-Zwangsräumungen (die übrigens vor geraumer Zeit nochmals zu Lasten der MieterInnen verschärft wurden) nicht mehr möglich sind und dass Firmen wie die D.A. gesetzlich dazu gezwungen werden, dass sie ihre diffusen Investorenpools klar offenlegen.
In Kürze, wahrscheinlich übermorgen, werden wir dieses Thema erneut aufgreifen und vertiefend erklären. Bis dahin empfehlen wir euch, euch die folgenden Links einmal anzusehen und auch die erwähnte Fernsehsendung auf keinen Fall zu verpassen. HEUTE um 22:00 Uhr ARD / WDR.

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