Etwas, das man wissen sollte
Sonja Koziba:

Von Wildtierhilfe Oldenwald!

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„Aus aktuellem Anlass hier also nochmals unser alljährlicher Hinweis – Eichhörnchenkinder, die einem Menschen hinterher laufen und sich sogar am Hosenbein festklammern haben KEINE!!!! Tollwut. Sie tun dies aus purer Verzweiflung, weil sie ihre Mutter verloren haben und seit Tagen bereits mangelversorgt sind. Eichhörnchenkinder bilden da im Tierreich eine Ausnahme – wenn sie den Kontakt zu ihrer Mom verloren haben und dadurch Hunger und Durst leiden nehmen sie all ihren Mut zusammen und suchen gezielt die Nähe zu Menschen um sich Hilfe zu holen. Meist sind diese Tiere auch durch einen Absturz von einem Baum an der Schnauze verletzt. So wie unser kleiner Neuzugang – dieser kleine Schatz lief bereits seit einigen Tagen in Darmstadt herum und klammerte sich heute morgen dann in seiner Verzweiflung an einer Dame fest. Diese dachte wohl auch, dass es eine ansteckende Krankheit hätte und entledigte sich dem Hörnchen recht unsanft. Nachdem sie es erfolgreich abgeschüttelt hatte, teilte sie dies einer Nachbarin heute nachmittag mit und prompt während des Gesprächs kam das kleine Hörnchen wieder aus dem Gebüsch getapst und versuchte erneut sich bei den Frauen Hilfe zu holen. Zum Glück war die Finderin geistesgegenwärtig und nahm das Kleine gleich auf und rief uns an. Die Verletzungen an der Nase werden wieder verheilen, aber es ist sehr schwach, untergewichtig und traumatisiert und zu wissen, dass es seit Tagen Hilfe suchte und niemand ihm diese gewährte tut mir in der Seele weh.

Ich habe diesen Hinweis schon oft hier reingesetzt und die meisten kennen ihn bereits – also entschuldigt bitte dass ich mich wiederhole aber ich werde ich es immer wieder posten – so lange bis es sich überall rumgesprochen hat.
Bitte teilt diesen Hinweis fleißig – vielleicht kann damit der nächsten kleinen Fellnase schneller geholfen werden. Danke“

https://www.facebook.com/Koboldhof?hc_location=timeline

Sonja Koziba: Nachdem mich sehr viele Leute kontaktiert haben, um zu fragen wie die Erstversorgung aussieht: Das Wichtigste: warmhalten und etwas Wasser oder Fencheltee anbieten. Dann aber BITTE sofort Kontakt mit der Wildtierhilfe des jeweiligen Wohnortes oder im Notfall mit einem Tierarzt aufnehmen! Die Kleinen müssen in kompetente Hände, damit ihnen geholfen werden kann.

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