ich hatte im jahre 1992 für die pressemappe der documenta 9 einen text verfasst, in dem ich das selbstverständnis des führungsdienstes formuliert hatte. die pressemappe wurde im juni noch bis in die nacht hinein für die große eröffnungspressekonferenz am nächsten tag zusammengestellt. da war mein text drin. am übernächsten tag war mein text verschwunden, entfernt worden. ich hatte unter anderem geschrieben: adornos gedanken, dass auschwitz sich nicht wiederhole, fühlt sich der führungsdienst verpflichtet. verantwortlich für die pressemappe waren claudia herstatt und roland nachtigäller.

erst auf meinen empörten protest hin wurde mein text wieder aufgenommen. ich war auf der documenta 9 der verantwortlíche leiter der führungen.

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