http://www.n-tv.de/wirtschaft/Der-Euro-muss-gerettet-werden-article14875266.html

Ich hatte zunächst den Link von publicviewer unbesehen übernommen. Jetzt habe ich den Artikel gelesen. Und die Erwähnung eines Kulturetats stieß  ir doch übel. sehr übel auf:

Es geht um die sanierungsbedürftige Eurozeichenskulptur in Frankfurt am Main:

>>Insgesamt 60.000 Euro werden für die Sanierung und Modernisierung des angeknacksten Eurozeichens benötigt. Geld, das die Eigentümer vom Frankfurter Kulturkomitee nicht aufbringen können. Ein verlotterter Euro vor dem Gebäude der europäischen Bankenaufsicht ist natürlich nicht die beste Werbung für die Währung und die Eurozone.<<

Wenn diese Skulptur vor dem Gebäude der Europäischen Zentralbank aufgestellt werden soll, müsste sie eigentlich als Kunst am Bau durchgehen, also aus dem Etat der EZB bezahlt werden. Mir ist nicht bekannt, dass zum Beispiel Stadtverwaltungen Konzernen die Kunst am Bau der Konzerne finanzieren; wieso soll dann das Zeichen des Kapitals, das Symbol der GELDMACHER, von einem Kulturkomitee finaziert werden (nicht das Zeichen selbst, sondern seine Restaurierung und seine Umstellung).

2013_EZB

Foto: J. Patrick Fischer (Übernahme von wikimedia)

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