Merkel nennt Putin vor allen anwesenden Leuten einen Verbrecher* dazu ein Kommentar von Rainer Kahni Es ist so ungeheuerlich dumm, undiplomatisch und verheerend taktlos, dass die deutsche Bundeskanzlerin am Tage der Befreiung der Deutschen vom Nazi – Regime durch die Alliierten den russischen Präsidenten coram publico als „verbrecherisch“ bezeichnet. Verbrecherisch war der Überfall auf Russland, verbrecherisch war der Vernichtungsfeldzug gegen die russischen „Untermenschen“ durch die Nazis, verbrecherisch ist das Duckmäusertum der Kanzlerin gegenüber den USA, die tagtäglich von deutschem Boden aus in aller Welt mordet und das mit Zustimmung und Wissen der Bundesregierung! Verbrecherisch ist es, Wirtschaftsspionage durch die USA in deutschen Firmen zuzulassen oder gar Beihilfe dabei zu leisten. Verbrecherisch ist es, faschistische Freikorps in der Ukraine finanziell zu unterstützen. Sind dafür 27 Millionen russische Männer, Frauen und Kinder gestorben, dass es eine deutsche Regierungs – Chefin wagt, an deren 70. Todestag die Russen als Verbrecher zu beschimpfen? Frau Dr. Merkel hat das Recht verwirkt, für die Deutschen zu sprechen! Sie hat sich spätestens heute erledigt! *Ich habe mir die Pressekonferenz auf Phoenix angesehen. Merkel sagt nicht zu Putin, er sei ein Verbrecher, sondern sie spricht von der verbrecherischen Annexion der Krim. Für mich ist das nicht das Gleiche.

 

http://www.politikforen.net/showthread.php?162877-Merkel-im-Kreml-quot-Putin-ist-ein-Verbrecher!-quot&s=f57ee4bb9b9748f7ee371be5b6ff1b6b&p=7888734#post7888734

 

Dazu auch die Nachdenkseiten:

Merkel: „Verbrecherische Annexion der Krim“ Die Deutsche sieht Russland als Teil der Ursache und Teil der Lösung des Konflikts in der früheren Sowjetrepublik. Ungewohnt scharf verurteilt sie bei der ersten gemeinsamen Pressekonferenz seit mehr als anderthalb Jahren die “verbrecherische und völkerrechtswidrige Annexion” der Halbinsel Krim durch Russland. Eine Ohrfeige für Putin an dem Tag, an dem sie deutsche Verbrechen verurteilen soll? Oder eine Retourkutsche für eine andere Überraschung Putins an dem Tag. Doch Putin lässt es sich am Grabmal nach der Kranzniederlegung nicht nehmen, Hundertschaften von Soldaten in einer Art privaten Miniparade an der Kanzlerin vorbeiexerzieren zu lassen. Gefallen konnte Merkel diese Machtdemonstration kaum. Quelle: ZDF heute.de

Anmerkung Wolfgang Lieb: Taktloser, ja zynischer kann sich eine deutsche Politikerin am „Tag der Befreiung“ nicht verhalten. Selbst an einem Gedenktag an weit über zwanzig Millionen russischer Kriegsopfern, die dem (wirklich) „verbrecherischen“ Vernichtungsfeldzug der Nazis gegen Russland zum Opfer gefallen sind, kann Merkel ihre Provokationen gegenüber Putin nicht lassen und reagiert undiplomatisch und aggressiv und beschimpft Russland als „verbrecherisch“. Dabei sollte man nicht vergessen: (Vor inzwischen sieben Jahren) „am 17. Februar 2008, erklärte die provisorische Zivilverwaltung im Kosovo dessen Unabhängigkeit vom serbischen Zentralstaat. Das verstieß, wiewohl der Internationale Gerichtshof das zwei Jahre später verneint hat, gegen einschlägiges spezielles Völkerrecht, nämlich die Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrats vom Juni 1999, die den Kosovo nach der Nato-Intervention unter die Hoheitsgewalt der Vereinten Nationen gestellt und zugleich die Unverletzlichkeit der serbischen Grenzen garantiert hat. Einen Tag nach dieser Sezession haben England, Frankreich und die Vereinigten Staaten, drei Tage später hat Deutschland den Kosovo als unabhängigen Staat anerkannt. Auch das waren überhastete Akte der Anerkennung und damit völkerrechtswidrige Eingriffe in den Anspruch Serbiens auf Achtung seiner territorialen Integrität. Damals hat Russland den Westen scharf kritisiert, heute spielt es das gleiche Spiel. Dass dabei die Rollen vertauscht sind, mag man als kühle Ironie einer Weltgeschichte verbuchen, die noch immer den Maximen der politischen Macht weit eher folgt als den Normen des Völkerrechts.“ Man sollte zwar nicht eine Völkerrechtsverletzung gegen eine andere ausspielen, man sollte aber auch nicht nur einseitig den Splitter im Augen der Russen sehen und den Balken im Auge des westlichen Lagers außer Acht lassen.

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