Exportabel

Kürzlich schaute ich mir eine TV-Diskussion des österreichischen Senders Puls-TV an (ehrlich gesagt nur nebenbei). Jutta Ditfurth war ein Gast. (Sie hatte die Aufzeichnung auf ihrer Facebook-Seite erwähnt.) Es ging um Feminismus. Mit in der Runde saß ein Herr Franz vom rechtspopulistischen Wahlbündnis „Team Stronach“ und Birgit Kelle, eine deutsche Rechtsaußenpublizistin und Mutter von vier Kindern.

Das Bemerkenswerte war nun nicht, dass sich Ditfurth und Kelle uneins waren. Das Bemerkenswerte war, dass man in dieser Diskussion schön sehen konnte, dass zeitgemäße Rechte ohne Manipulationen nicht auskommen. Konkret: Frau Kelle behauptete, sie werde als vierfache Mutter diskriminiert, weil sie zwölf Jahre nicht gearbeitet habe. (Vermutlich ist das eine Lüge: Sie selbst schreibt auf ihrer Webseite: 1975 geboren, Jura bis zur „Zwischenprüfung“ studiert, danach Volontariat, danach Redakteurin, dann Kinder, 2005 Arbeit wieder aufgenommen. Wo sollen da die zwölf Jahre reinpassen? Sie behauptet also, sie habe mit 18 wegen der Kinder aufgehört zu…

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