Frank Kopperschläger kommentiert einen facebook-Eintrag von Frau Nahles, der da lautet:

>>Bei der Handwerkskammer zu Köln habe ich mich zu Wochenbeginn über das Kölner Bildungsmodell informiert, das vom kommunalen Bündnis für Arbeit ins Leben gerufen wurde.

Es wendet sich an junge Menschen zwischen 25 und 35, die ohne berufsqualifizierenden Abschluss geblieben sind. Im Bildungszentrum der Handwerkskammer am Butzweilerhof werden sie etwa zum Metallbauer, Maurer oder Tischler ausgebildet. Ein Schlüssel des Erfolges sind individuell zusammengestellte Ausbildungsbausteine und fortlaufende Beratung und Unterstützung von den Partnern der Initiative.

Solche erfolgreiche Initiativen brauchen wir: Sie schaffen echte Berufsperspektiven für junge Menschen und leisten gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Fachkräftebasis in unserem Land.<<

Dazu nun Frank:

Mensch, Frau Andrea Nahles – Sie gehen mir unglaublich auf den Keks!
Wieder einmal hat man sich also „oben“ tolle Maßnahmen ausgedacht, die – wie immer – sowohl an den Bedürfnissen der Betroffenen vorbei gehen werden als auch die Mitarbeiter in den Jobcentern an die kurze Leine legen.
So wird weiter jede Eigeninitiative von Betroffenen abgewürgt, um sie anschließend unter Sanktionsandrohung in „Beschäftigungstherapien“ zu drängen, die null Perspektive bieten, aber die Statistik schönen!
Ihr Laden ist ein trauriger Saustall mit Mitarbeitern, die lieber verkrampft ihre Vorgabenkataloge abarbeiten, anstatt den Betroffenen vor dem Schreibtisch individuelle Unterstützung zukommen zu lassen.
So bleiben individuelle Fähigkeiten auf der Strecke, weil Ihr Drecksladen lieber talentierte und engagierte „Kunden“ für zehntausende von Euros durch sinnlose Trainingsmaßnahmen peitscht, die zwar den Betroffenen nicht einmal im Ansatz helfen, aber wenigstens die Mafia der Bildungsträger ordentlich füttert – trotz nachweisbarer Sinnlosigkeit der Mehrzahl der „Bewerbungstrainings“, „Computergrundkurse“ etc.

Singen Sie doch lieber weiter lustige Kinderlieder. Das tut zwar auch fürchterlich weh in den Ohren, verbaut mir und anderen Betroffenen ihrer traurigen Politik aber wenigstens nicht dauerhaft Lebens- und Arbeitsperspektiven – und ich kann wenigstens umschalten! Ihnen und Ihrer traurigen Behörde habe ich nach Jahren trauriger Erfahrungen eh seit langen „innerlich gekündigt“! Und Tschüß!

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