Das vielleicht nicht, aber wir müssen den Elektriker holen, denn, so meint Tom Strohschneider heute im Internet:

>>Jetzt ist dem SPD-Gabriel endgültig die Sicherung durchgebrannt – er zieht die ganz nationale Karte gegen die linksgeführte Regierung in Athen:

„Wir werden nicht die überzogenen Wahlversprechen einer zum Teil kommunistischen Regierung durch die deutschen Arbeitnehmer und ihre Familien bezahlen lassen.“

(Er tut dies selbstverständlich in der APO-Zeitung „Bild“ – und zwar hier:
http://www.bild.de/…/vize-kanzler-gabriel-macht-griechen-ch…)<<

Andrea Ypsilantis Antwort:

Zu den Äußerungen des Parteivorsitzenden der ‪#‎SPD‬ heute in der Bildzeitung habe ich folgendes zu sagen:
1. Kein/e ernst zu nehmende/r Ökonom_in bestreitet heute noch die Tatsache, dass die Austertitätspolitik in ‪#‎Griechenland‬ gescheitert ist. Dieser falsche Weg soll nun fortgesetzt werden. Warum?
2. Es war die deutsche Bundesregierung, die zusammen mit den europäischen Eliten, das Geld der Steuerzahler_innen für die Rettung der europäischen Banken eingesetzt hat. Die notleidende griechische Bevölkerung hatte davon nichts. Vor allem Deutschland profitiert von den Zinszahlungen der Anleihen.
3. Eben diese Banken haben über viele Jahre mit der korrupten Regierung Samaras gute Geschäfte gemacht.
4. Denkt jemand darüber nach, was in Griechenland passiert, wenn Syriza scheitert? Die faschistische Partei Goldene Morgenröte war immerhin drittstärkste Partei bei den Wahlen im Januar.
5. Die demokratisch gewählte Partei ‪#‎Syriza‬ bringt einen unglaublichen Wert mit: sie war und ist nicht korrupt. Warum diese Diskriminierung? Warum nicht die Chance nutzen an einer Demokratisierung Europas zu arbeiten?
6. Von Sozialdemokrat_innen erwarte ich genau das.

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