BRÜSSEL/FREIBURG taz | Offiziell gibt es keinen Vorschlag der Gläubiger an Griechenland mehr. Die Verhandlungen seien von Athen einseitig abgebrochen worden, das letzte Angebot sei daher nicht mehr gültig, sagte Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem am Samstag.
Dennoch will Premier Alexis Tsipras über den letzten Vorschlag aus Brüssel abstimmen lassen. EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker behauptet, die Gläubiger hätten Tsipras ein 35 Milliarden Euro schweres Investitionspaket angeboten.
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Was stimmt denn nun? Was stand wirklich im Verhandlungspaket von Freitag? Dijsselbloem schweigt. Juncker hingegen, der sich um eine Verständigung in letzter Minute bemühte, hat starke Thesen in die Welt gesetzt.

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