Geringverdiener erben selten

von r@iner

[..]  Es gibt im Sozialgesetzbuch einen Paragrafen, der vorschreibt, was passiert, wenn ein Hartz-IV-Empfänger stirbt. Sollte er ein (von der Anrechnung zu seinen Lebzeiten verschontes, also eher kleines) Vermögen hinterlassen, dann müssen die Erben daraus die Sozialleistungen zurückzahlen. Im Zweifel so lange, bis das Geld weg ist. Armut vererbt sich, sagt man. Und der Staat sorgt dafür, dass es so bleibt.

Wer ein Unternehmen erbt, erwirbt Vermögen, ohne etwas zu leisten. Das tut der Erbe des Hartz-IV-Empfängers auch. Aber er büßt für die soziale Lage seiner Eltern. Pech gehabt, er gehört halt nicht zum Mittelstand. So sieht das aus mit der Gerechtigkeit in Deutschland. Ein besonderer Glückwunsch dafür geht an eine ehemalige Gerechtigkeitspartei namens SPD.

ps. von klaus:

ich habe das sozialamt als erbe eingesetzt.