María Antonia Sánchez-Vallejo

„DIE LANGE GRIECHISCHE AGONIE

Trotz der Rettungspakete der Euro-Gruppe zeigt die griechische Wirtschaft nach sechs Jahren harter Anpassungen Anzeichen von Entkräftung .“

Nun ja. Korrekt ausgedrückt müßte es heißen: „Nach 6 Jahren sogenannter Rettungspakete, die die Gläubiger Griechenlands vor Verlusten bewahren, ist die griechische Wirtschaft ziemlich am Boden.“
Was die „Anpassungen“ betrifft, so wird überhaupt nichts „angepaßt“ – was eigentlich an was? – sondern der griechischen Ökonomie in einem fort Mittel entzogen, was zum Schrumpfen der Wirtschaftsleistung führt. Mit „Anpassung“, einem Vokabel, das aus dem segensreichen Wirken des IWF während der vergangenen Jahrzehnte herrührt, wird sehr plump so getan, als gäbe es ein richtiges Maß an Armut, bei dem dann die Gewinne der Unternehmer und Banken wieder in Schwung kommen. Diese Lüge blamiert sich an Griechenland sehr gründlich.

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http://nestormachno.blogsport.de/2016/06/07/pressespiegel-el-pais-29-5-kommentiert/