Ich habe als Kind mit 12 Jahren in einem Kino in Saalfeld, 2009 existierte es noch, einen Film mit Heinrich George gesehen, dem Vater von Götz. Der Film hieß „Der große Schatten“. George spielte einen Souffleur, und seine Spielweise hat mich als Kind zutiefst erschüttert. Ich habe den obigen Filmausschnitt gewählt, weil er sich auf den Film bezieht, in dem Götz seinen Vater spielt. Mit Götz George geht für mich eine Episode des deutschen Films zuende, eine Episode, die sich überwiegend mit dem Fernsehen verband. Götz war eher ein Freund als ein ferner, in höreren Sphären schwebender Schauspieler, oder anders gesagt: Götz George gehörte zur Familie.

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