Im kommenden Jahr wird der Mindestlohn auf 8,84 Euro erhöht.

Von Christoph Butterwegge

Der Mindestlohn darf kein Armutslohn sein. Deshalb muss er auf zehn Euro erhöht werden. Der Gastbeitrag von Christoph Butterwegge.

Am vergangenen Dienstag hat die mit drei Arbeitgeber- und drei Gewerkschaftsvertretern, einem Vorsitzenden und zwei sie beratenden, nicht stimmberechtigten Wissenschaftlern besetzte Mindestlohnkommission einstimmig beschlossen, dem Bundeskabinett eine Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf 8,84 Euro brutto pro Stunde zu empfehlen. Dieser Stundensatz wird vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2018 gelten, weil die aufgrund der Lohn- und Preisentwicklung erforderliche regelmäßige Anpassung des Mindestlohns, wie von CDU, CSU und SPD beschlossen, im Zweijahresrhythmus stattfindet.

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