Liebe NZZ-Leserin, lieber NZZ-Leser

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Der Strukturwandel in der Industrie sucht die Region von Moutier wie kaum eine andere in der Schweiz heim. Trotzdem gebe es auch hoffnungsvolle Anzeichen, berichten wir nach einem Augenschein.

Genf macht es Investoren im Wohnungsmarkt nicht einfach. Stéphane Bonvin, den Gründer und Chef der frisch kotierten Immobiliengesellschaft Investis, schreckt das nicht. Er wittert weitere Expansionschancen, wie er im Gespräch mit Andrea Martel erklärt.

Die Bewertungen von Bankaktien befinden sich auf verlockend niedrigem Niveau. Dennoch eigneten sie sich nur für risikofähige Anleger, meint Börsenredaktorin und Bankenspezialistin Claudia Aebersold Szalay.

Eine Entschuldigung von Präsident Erdogan bei seinem Amtskollegen Putin, und schon steht der türkische Reisemarkt russischen Reisenden wieder offen. Nun hofft die Türkei auf eine kräftige Belebung ihres darniederliegenden Tourismussektors.

Eine Pleitewelle in der griechischen Wirtschaft belastet die Stimmung am Athener Aktienmarkt. In der vergangenen Woche erwischte es die bekannte Handelsgruppe Marinopoulos, die in ihren Supermärkten 13 000 Mitarbeiter beschäftigt.

Ulli commented on Leserservice der NZZ teilt heute mit, was wichtig ist

Nigel Farage,der Vorsitzende der Ukip-Partei, massgeblicher Agitator des Brexit, schmeißt sein Amt hin. Nach Boris Johnson und D.Cameron, die ebenfalls schon geschmissen haben. Aber: Die werden wir alle auf den Gehaltslisten irgendwelcher Großkonzerne wiederfinden. Der Finanzminister erklärt, GB zu einem Steuerparadies für Unternehmen machen zu wollen. Man sollte sich erinnern: Der Brexit wurde damit begründet, dass hinterher mehr Geld fürs britische Gesundheitssystem vorhanden sei. Nach den Steuersenkungen wird es aber deutlich weniger sein als heute. Das dumme Volk wurde mal wieder gnadenlos über den Tisch gezogen.

Diese Ereignisse seien eine Warnung für alle, die meinen, mit irgendwelchem nationalistischem Scheiß irgendwem anders dienen zu können als immer nur den Reichen und Mächtigen.