… die als Bundestagsabgeordenete der SPD nun wegen ihres gefälschten Lebenslaufes berüchtigt wurde.

Dazu schreibt Susan Bonath auf facebook (gefunden habe ich den Text bei Hartmut Bock):

 

>>Ich verstehe die ganze Aufregung um die gefälschte Biographie von Petra Hinz nicht! Die nunmehr Ex-Bundestagsabgeordnete der SPD spiegelt doch nur wider, wie verkommen dieses System ist und was es aus seinen Individuen zu machen gedenkt: Empathielose, narzisstische Selbstvermarkter. Leere Hüllen, die ihren eigenen und den Wert anderer nur an Zeugnissen, Urkunden, Noten, häufig auch Hautfarbe und Herkunft messen. Seelenlose kleine Roboter, die das Spiel brutaler Vermarktung so verinnerlicht haben, dass sie sich selbst und andere nur noch als Teil dieser Maschine, nicht aber als Mensch wahrnehmen. Großfressen, die andere niedertreten, um überhaupt zu fühlen, dass sie existieren. Armselige Geschöpfe, die so wenig Eigenliebe haben, dass sie versuchen, sich aufzuwerten, indem sie andere unterdrücken. Erbärmliche Marionetten vom Typ Aufseher in Flüchtlingslagern und bei Ein-Euro-Jobber-Kolonnen, vom Typ sanktionierender Jobcentermitarbeiter und Feldwebel in zivil, die „nur Gesetze befolgen“, aber jegliche Humanität dem „heiligen Markt“ geopfert haben. Natürlich liegt es in einem System der Lüge nahe, dass seine psychopathischen Protagonisten ihre Biographien marktkonform aufhübschen. Sonst würde doch, wer den Markt als Lebenselexier betrachtet, im gefühlten Nichts der Depression eigener seelischer Armseligkeit versinken.<<