Ich hörte den folgenden Text heute morgen auf Deutschlandfunk in den Nachrichten und fragte mich, in welcher Welt lebt Cremer?
Caritas Warnung vor „Sozialpopulismus“

Der Generalsekretär des Deutschen Caritas-Verbandes, Cremer,
warnt davor, die sozialen Verhältnisse in Deutschland
schlechtzureden. Er sagte der Zeitung „Die Welt“, das
heraufbeschworene Bild von der wegbrechenden Mitte entspreche
nicht den Fakten. Cremer sprach von Untergangsrethorik und
Sozialpopulismus. Dies verfestige den Eindruck, die Politik
kümmere sich überhaupt nicht mehr um die Probleme der Bürger.
Tatsächlich sei Deutschland aber ein stabiles, relativ gut
regiertes Land. Cremer sagte, eine seriöse sozialpolitische
Debatte müsse anerkennen, dass Politiker die Realität nicht
dauerhaft ignorieren könnten. So sei die Rentenreform
beispielsweise nicht gemacht worden, um die Bürger zu quälen,
sondern um die Kosten einer alternden Gesellschaft für die
Rentenversicherung in den Griff zu bekommen.
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