Fotografiert man einen Philosophen, Schriftsteller, einen bildenden Künstler oder Komponisten, sollte man sich vorher Kenntnisse seines Werkes verschaffen.
Hier auf dem Foto ist in der Mitte der „Star-Philosoph“ (DIE ZEIT) Byung-Chul Han nicht zu sehen.
Warum?
Han schreibt, dass alle Transparenz, dass alles Unverhüllte, dass bloße Fakten und nackte Tatsachen pornografisch seien.
Er preist alternativ dazu das Verhüllte – und zwar im Sinne Benjamins.
So musste, um Han’s philosophischer Kernthese gerecht zu werden, sein Gesicht verdeckt sein, denn nur so kann das Geheimnis bewahrt werden.

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