Soweit die Schlagzeile, die sich auf frühere Erfahrungen bezieht. Hinzu kommt nun ein Aspektlein. Ich benutze einen Doppelpunkt: Gestern hatte ich einen kleinen Disput mit flatter über Luther. Der Reformator war ein ganz übler Bursche: er polemesierte gegen die die aufständischen Bauern, wider die räuberischen Rotten; er war Antisemit und sein Leitsatz war: keine Gnade für Müßiggänger.
Andere Argumente, die in Luther etwas Positives  sehen, zählen nicht. Für Hegel verkörperte Luther partiell den Geist der Moderne: nichts als Wahrheit anzuerkennen, was das Subjekt nicht auch als wahr einsieht.
Die Person Luthers ist ein komplexes Phänomen, dem man nur gerecht wird, wenn man seine Widersprüchlichkeit entfaltet.
Luther saß auf der Wartburg in einer beheizbaren Stube; ein anderer, einer, der gefehlt hatte, hockte auf der Wartburg in einem Käfig in einem zugigen und unbeheizbarem Schacht. Wer es war, werden wir wohl nie erfahren.

PS.: Es soll aber immerhin noch die religiösen Sozialisten geben.

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