Gemeint ist der, der um 1595 herum als Hexenverbrenner sich austobte.

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/tod-auf-dem-scheiterhaufen-104.html

Mir ist erst zwei Tage, nachdem ich diese Doku sah, aufgegangen, dass König Jakob dem magischen Denken, dass er vorgab ausrotten zu wollen, viel stärker verhaftet war als seine Opfer. Wobei nicht in jedem einzelnen Fall sicher ist, dass die Frauen, welche er auf dem Scheiterhaufen verbrennen ließ, der Magie frönten.

Jakob, als Kind mit Traumata ausgestattet, glaubte, dass sein Schiff, welches in einem Sturm besonders heftig durchgeschüttelt wurde, Gegenstand eines Angriffs von Teufeln und Hexen geworden war.

Ich will sagen, und damit die „Lehre“ aus der Verquickung von Paranoia und Macht verallgemeinern, dass oft genug in der Geschichte die Despoten aufgrund von Projektionen handeln und im Anderen das bekämpfen, was sie selber sind. Jakob bekämpft die Magie aus tiefstem magischen Denken heraus – ohne es zu merken.

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