Es gehört zum Kennzeichen totalitärer Staaten, dass sie Entscheidungen nicht begründen, sondern sich hinter abstrakten Floskeln verbergen und damit den Dialog mit ihren Opfern verweigern.

Seiber, der BundesPresseSprecher erklärte zu der Frage, warum man 32 Journalisten die Akkreditierung beim G20-Gipfel wieder entzogen habe, unter anderem folgendes:

Am Donnerstag Abend hätte es neue Hinweise gegeben bezüglich der Journalisten. Seibert: „Es wäre nach meiner Überzeugung verantwortungslos gewesen, diesen dringenden Hinweisen nicht nachzugehen oder sie zu ignorieren“.

Die Hinweise kamen vom Bundesamt für Verfassungsschutz.

Plate, ein Kollege Seiberts: „Gewichtige Bedenken (…) bei verschiedenen Personen“es sei um „nicht unerhebliche Straftaten“ gegangen. „Nicht bei allen“, fügt er hinzu, als ein Journalist nachhakt. „Mehr könne er nicht sagen, aus Datenschutzgründen.“

Wer in den Statements der Regierungssprecher eine konkrete Aussage findet, möge sie mir mitteilen.

 

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