die videobeiträge der schauspieler unter dem titel machtallesdicht werden nicht nach ihren inhalten diskutiert, sondern sie werden verunglimpft. ein noch sehr grün wirkender medienexperte konstatiert, angesichts der zahl der coronatoten ist der zeitpunkt der veröffentlichung unpassend, ein rundfunkratsmitglied beharrt darauf, die schauspieler*innen denken quer und die staatsministerin monika grütters beklagt den vermeintlichen mangel an empathie für all jene, die an corona verstorben sind. den schauspieler*innen derartiges zu unterstellen, ist bösartig. es geht in den videos um die kritik an den maßnahmen der regierung. das erste video von volker bruch thematisiert die grundlage aller maßnahmen, nämlich angst zu schüren, schrecken zu verbreiten, damit die bevölkerung zu wachs in den händen der regierung wird (im gegensatz dazu das euangelion, das evangelium, die frohe botschaft, die besagt: fürchtet euch nicht). jan josef liefers spricht über die rolle der medien, die die maßnahmen der regierung voll und ganz unterstützen, und er findet es richtig, dass zum beispiel der stimme eines drosten mehr gewicht zukommt als der eines nobelpreisträgers. un dann jener beitrag des schauspielers, der sich zu den erziehungsmethoden des kaiserreichs zurücksehnt. ist autoritäres verordnen von oben nach unten nicht auch ein merkmal der regierung?

warum diskutieren die ironisch gelobten nicht die inhalte, können sie es nicht oder haben sie etwas zu verbergen?