Von Sledgehammer

Es ist nurmehr von Realitätsverweigerern zu leugnen, dass wir in einem profaschistischen Staat leben.
Noch trauen sich die Damen und Herren hiesiger Machtverhunzung nicht, die Abweichler und Widerständler zu internieren und mit therapeutischen Zwangsmaßnahmen zu traktieren.
Doch auch das könnte bald Wirklichkeit werden, wenn man sich vor Augen führt, mit welcher Rasanz tragende Säulen eines ehemaligen Rechtsstaats abgeräumt oder ausgehöhlt wurden.

Nun, da die prädominante Matrone abtritt, beginnt die Stunde der zweiten Garde der Politakteure und ihrer Hofschranzen.
So schnell wie diese nachfolgende Regierung, hat noch keine politische Kraft verbotenes Terrain betreten, wohlfeile Programmatik in die Tonne getreten oder lang gehegte Überzeugungen und Ideale zu Grabe getragen.
So, als müssten sie es nun allen zeigen, was in der „Stunde der Bewährung“ in ihnen steckt.

Machen wir uns nichts vor, wir stolpern großteils wie von Sinnen in einen Überwachungs- und Bevormundungsstaat erster Ordnung, der alles bislang Dagewesene noch einmal übertrifft, und wo Gewährungen gönnerhaft Privilegien heißen, die nach Gusto zugeteilt oder entzogen werden können.

Widerstand, so gering oder scheinbar nutzlos er auch sein mag, wird zur Pflicht.