Notizen aus der Unterwelt.

Der kritische Blog von Klaus Baum – jetzt mobile-friendly

Solidarität mit Assange — 20. November 2018

Solidarität mit Assange

„Assange ist auf sich allein gestellt. Es wird von Tag zu Tag schwieriger für ihn. Dies ist beabsichtigt. Es liegt an uns zu protestieren. Wir sind die letzte Hoffnung für ihn und wie ich fürchte, auch für die freie Presse“, meint Chris Hedges in einem gestern auf den NachDenkSeiten veröffentlichten Beitrag: Julian Assange wird ans Messer geliefert. Wir möchten unsere Leserinnen und Leser bitten, den dort zitierten Hilferuf der Mutter von Julian Assange weiter zu tragen. Assange hat für uns alle sehr viel geleistet. Wenn er ans Messer geliefert wird, dann ist ein wichtiger Mosaikstein herausgebrochen und der Terror gegen Aufklärung hat freie Bahn. Redaktion und Herausgeber der NachDenkSeiten.

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Villa in Kalifornien nicht abgebrannt — 13. November 2018

Villa in Kalifornien nicht abgebrannt

Wie muss man sich doch glücklich schätzen, wenn man keine Villa – im Gegensatz zu Thomas Gottschalk – in Kalifornien besitzt. Was man nicht hat, kann auch nicht abbrennen.

Mein kanadisch-amerikanischer Lieblingsschriftsteller Ross Macdonald (Kenneth Millar) hat eine solche Waldbrandkatastrophe 1971 in seinem Roman THE UNDERGROUND MAN beschrieben.

macdonald underground man
Wenn Donald Trump die Regierung in Kalifornien übernimmt, wird Schluss sein mit diesen ewigen Waldbränden. Ross Macdonald hat übrigens sein Haus seinerzeit mit einer „hose“ verteidigt.

Im 3. Reich waren die Verbrecher an der Regierung — 10. November 2018
Ein unglaublicher Fall von Amtswillkür? — 9. November 2018

Ein unglaublicher Fall von Amtswillkür?

Ich gebe hier den Text einer Petition wieder, die man auf change.org unterschreiben kann:

Dort berichtet Andrea Schweizer über ihre Tochter und das unglaubliche Verhalten der Behörden:

>>Seit über vier Jahren führe ich als Mutter und als gesetzliche Betreuerin meiner inzwischen 21-jährigen, schwerbehinderten Tochter Valentina eine Klage vor dem Sozialgericht Konstanz gegen das Land Baden-Württemberg: Wir fordern das aG-Merkzeichen zurück! 

Was das “aG”-Merkzeichen ist? „aG” steht für „außergewöhnlich gehbehindert” und wird im Schwerbehindertenausweis und im Parkausweis für Schwerbehinderte eingetragen.

Valentina hatte kurz vor oder während der Geburt eine Hirnblutung und leidet seither unter einer spastischen Halbseitenlähmung links, einem Gesichtsfeldausfall, einem nicht vorhandenen räumlichen Sehen, einer Beinlängendifferenz, einer fokalen Epilepsie, einer abgeschwächten Form des Asperger-Syndroms (Autismus) sowie einer globalen Entwicklungsverzögerung. Ihr starres und auf der linken Seite nicht durch Abrollen des Fußes mögliche Gangbild ist von Tagesform und Stresssituation abhängig und so nicht vorhersehbar. 

Deshalb fordere ich das Sozialgericht Konstanz und das Landessozialgericht Stuttgart jetzt auch Valentina das aG-Merkzeichen wieder zu geben. Unterstützen Sie mich dabei, klaus?

Meine Älteste gehört zwar nicht in die Kategorie der „Beinamputierten, Kriegsversehrten, Rollstuhlfahrern oder auf ein Atemgerät angewiesenen Personenkreis“, trotzdem ist sie auf das aG-Merkzeichen angewiesen. Unter Zeitdruck, z.B. bei Arzt- oder Klinikbesuchen kann es durch weit entfernte Parkplätze schlimmstenfalls  zu epileptischen Anfällen kommen, nach denen ein weiteres Laufen verständlicherweise undenkbar ist.

Trotz der über einjährigen Unterstützung durch einen Fachanwalt, trotz vieler ärztlicher Stellungnahmen von deutschlandweiten Spezialisten, trotz unzähliger von mir verfasster Widersprüche, erhielt ich bisher lediglich nicht nachvollziehbare Ablehnungen. Inzwischen ist das Verfahren auf unbestimmte Zeit eingestellt.  

Warum? Weil die zuständige Richterin auf unabsehbare Zeit erkrankt ist und für uns keine entsprechende Vertretung gefunden wurde. Unglaublich!

Ich klagte seinerzeit, weil die von der Regierung beschlossene stufenweise Änderung des sog. Bundesteilhabegesetzes, in dem u. a. auch Personen mit Bewegungseinschränkungen aufgrund von Hirnschädigungen bei der Erteilung des aG-Merkzeichens berücksichtigt werden sollten. Valentina hatte das Merkzeichen schon, wir wollen es wieder!

Bis zu ihrem 17. Lebensjahr hatte sie das „außergewöhnlich-gehbehindert“-Merkzeichen bereits. Wir brauchen es dringend zurück! 

Nach diesem nunmehr vier Jahre andauernden Kampf für die Wiedererlangung des aG-Merkzeichens, für die Berechtigung einen Parkplatz zu nutzen, der meiner Tochter Leid erspart, der Epilepsie-Anfälle verhindern kann, muss nun endlich mal was passieren! Bitte helfen Sie mir dabei und fordern mit mir gemeinsam: „Gebt Valentina das aG-Merkzeichen zurück!“

Liebe Grüße und mit Dank,

Andrea Schweizer<<

DERWESTEN verbreitet den Dreck von RTL2 —

DERWESTEN verbreitet den Dreck von RTL2

Liest man den folgenden Artikel über einen der millionenfachen Faulpelze, die sich mit Hartz IV ein bequemes Leben machen, steigt in einem ein Gefühl des Angewidertseins empor. Die FUNKEMEDIENGRUPPE verbreitet einen Text (das Transkript einer uralten RTL-2-Sendung?), dem zufolge es einen Arbeitsunwilligen namens Markus gibt, der es ablehnt zu arbeiten. Dem Artikel, also dem Transkript (?) zufolge, bekommt Markus mit Hartz IV den Strom bezahlt, und die Höhe von Hartz IV beträgt 364.– Euro. Man merkt, dass hier der „Journalismus“ keine Ahnung von der Materie hat und Unwahrheiten den ebenfalls Ahnungslosen präsentiert, denn Strom wird den Hartz-IV-Empfängern nicht bezahlt und Hartz-IV betrug vor 12 Jahren 364.– Euro (aktueller Regelsatz 416.–).

Warum also DERWESTEN unter dem Datum vom 09. 11. 2018 seinen hanebüchenen Unsinn verbreitet, kann man dann doch nur als Hetze begreifen

Ohne Titel heißt der Titel — 6. November 2018