Petition unterzeichnen für Berliner Wärmestube

Petitioning

An die Berliner Berzirksbürgermeister
An die Berliner Berzirksbürgermeister sowie den RB Wowereit: Rettet die Wärmestube, Bereitstellung eines Gebäudes für die Obdachlosenarbeit
Petition by
Kälte Nothilfe

Die Kälte Nothilfe soll geräumt werden, obwohl Sie einen einmaligen Beitrag für die Berliner Gesellschaft leistet. Sie konnten in den letzten Jahren

über 10.000 Essen sowie

über 100 Menschen bei sich schlafen lassen, sowie mehrere tausend einkleiden. Das ganze wird über facebook und twitter organisiert und ist so einmalig in der Welt. Die Initiatoren haben es 3 Jahre lang geschafft ohne Geldspenden auzukommen. Und so soll es auch bleiben. Ein weltweites Vorzeigeprojekt darf nicht so ignoriert werden !
Vermitteln Sie der Wärme mit Herz Stiftung eines der leeren Gebäude der Stadt um Ihre Arbeit weiter zu verrichten!

Hier kann man die Petition unterzeichnen:

https://www.change.org/petitions/an-die-berliner-berzirksbürgermeister-sowie-den-rb-wowereit-rettet-die-wärmestube-bereitstellung-eines-gebäudes-für-die-obdachlosenarbeit

Jörg Hildebrandt über Angela Merkel

Ein Leserbrief im Tagesspiegel über die Kanzlerin, genauer gesagt, über einige Merkmale im Verhalten von Karrieristen:

http://www.tagesspiegel.de/meinung/sehr-wohl-der-rede-wert/8225670.html

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PS.: Ich danke Zuvielnachdenker für den Hinweis auf diesen Leserbrief.

Anmerkung von Ulli:

Leider kommen ja zumeist die Angepassten, Mitläufer und Karrieristen nach oben. Das Schlimme an Merkel ist, dass sie in ihrer abgefrorenen DDR keinerlei Erfahrungen sammeln konnte, was das europäische Demokratie-, Sozial- und Kulturmodell überhaupt ist. Es ist bestenfalls ein bizarrer Witz, dass sie nun über die Geschicke Europas entscheidet.

Hartz-IV-Leaks

Ich möchte hier auf eine Seite Hartz-IV-Betroffener hinweisen. Dort heißt es:

>>Wir sind eine Gemeinschaft Betroffener und wollen mit dieser Seite Mut machen, sich öffentlich anonym zu äußern. Es kann und darf nicht sein, dass aufgrund öffentlicher und berechtigter Kritik Menschen persönliche Repressalien erfahren. Gerade als Einzelner wird man doch oft gern als “Spinner” betitelt. Diese Seite soll das Gegenteil beweisen. Es sind nicht nur Einzelne – es sind Viele.

Wir bitten um Kenntnisnahme, dass Beleidigungen, Diffamierungen und Aussagen, die Rechtsgut enthalten, nicht veröffentlicht werden. Auch weisen wir daraufhin, dass wir keiner Partei, Verbänden oder Initiativen angehören. Ebenso geben wir keine Rechtsauskünfte, Tipps oder Hinweise auf Hilfsangebote. Bitte wendet euch hier an die bekannten Seiten im Netz.

Die Nutzung der hier veröffentlichten Daten und Dokumente zu kommerziellen Zwecken (z.B. als Buchform) ist nur mit schriftlicher Gehemigung von HartzIVLeaks gestattet.

Kontakt: info@hartz4leaks.de<<

Quelle:

http://www.hartz4leaks.de/about.php

Wolfgang Lieb schreibt heute sehr treffend:

Die Zusammenführung von Arbeitslosenhilfe- und Sozialhilfe als Erfolg zu feiern, das ist der Strohhalm an dem die SPD-Führung ihre Verteidigung der Hartz-Gesetze festhält. Dabei ist das nur ein Selbstbetrug. Mit der „Arbeitslosenhilfe“ wurde eine für Millionen Menschen existenziell wichtige Sozialleistung abgeschafft. Wer ein Jahr arbeitslos ist, obwohl er lange Jahre gearbeitet hat, wurde damit zum Sozialhilfeempfänger degradiert und musste sich den Schikanen der „Bedürftigkeit“ unterziehen. Ohne gleichzeitige Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns ist damit einer Abwärtsspirale bei den Löhnen in Gang gesetzt worden. Ohne diese Spirale hätte es keine Ausuferung des Niedriglohnsektors und den Verlust des „Arbeitsethos“ gegeben, dass sich „Anstrengung und Arbeit lohnen“. Gerade diese Zusammenlegung hat zu millionenfacher Ausgrenzung und Verelendung geführt. Menschen die ihren Arbeitsplatz verloren haben, wurden zu „Schmarotzern“ und „Parasiten“ (Clement) abgestempelt.
Gabriel hat ja sogar Recht, dass der eigentliche Gegner der Sozialdemokratie das Ohnmachtsgefühl in Teilen der SPD-Wählerschaft ist. Indem er aber die Linke einmal mehr für nicht koalitionsfähig erklärt, verstellt sich die SPD nicht nur die einzig klare Perspektive auf eine Kanzlermehrheit, sondern er verbaut damit auch die einzige Konstellation, mit der ein grundlegender Politikwechsel möglich wäre, ins Wolkenkuckucksheim.
Damit bleibt für die Wählerinnen und Wähler das Gefühl der Ohnmacht und damit auch der Gleichgültigkeit, denn eine fehlende Machtoption hinterlässt die entmutigende Stimmung, die man so beschreiben könnte: Egal wie die Wahl ausgeht, die größte Wahrscheinlichkeit ist, dass Merkel mit welcher Koalition auch immer dran bleibt.
Weil nach durchgängiger Erfahrung die bestehende Regierung, zumal durch den „Kanzlerbonus“, wenn nicht noch etwas Gravierendes passiert – und darauf setzt Merkel erkennbar ihre Hoffnung – bei den unentschiedenen Wählerinnen und Wählern immer einen leichten (Stimmen-)Vorteil genießt und die SPD eben – wegen einer fehlenden realistischen Machtoption – nicht auf einen plausiblen Mitläufereffekt (Bandwagon- oder Go-With-the-Winner-Effekt) setzen kann, darf man sich von den Last-Minute-Wählern – und das werden immer mehr – nicht allzu viel versprechen.

Zum Kontext geht es hier:

 http://www.nachdenkseiten.de/?p=17303#h2

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Totenbett und Tigerbank

Schwere Folter in China

Heute so kurz vor 19 Uhr war eine Sendung über Folter in China zu hören, über ein Gefängnis, in das man Frauen einsperrt, weil sie unliebsam oder kritisch sind.

Mein Gedanke war, dass der Folterknecht im Menschen hervorkommt, wenn man staatlicherseits ihm die Macht dazu gibt und wenn man die Welt undifferenziert in Gut und Böse aufteilt, wobei der Folterknecht zu den eindeutig Guten gehört, zum Staat, der immer Recht hat.

Folter in China, Sanktionen in Deutschland. Hartz IV bringt den Sanktionsknecht in den Menschen hervor, die über andere verfügen dürfen. Als politisch gebildeter Mensch hätte Schröder das wissen müssen, aber er wußte es nicht mangels Bildung. Das einzige, worüber Schröder ausreichend verfügt, ist Grobschlächtigkeit.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/2111553/

Deutschlandfunk – Büchermarkt

In der oben genannten Sendung wurde soeben über Neuerscheinungen zu Verdi und Wagner berichtet. Beim Zuhören stieg in mir eine Erinnerung empor, gleichsam unwillkürlich. Ich hatte nach meinem Referendariat im Jahre 1986 für den Bärenreiter-Verlag in Kassel gearbeitet, und zwar an der Erstellung und Herausgabe des Registerbandes zum MGG, zum Lexikon Musik in Geschichte und Gegenwart.

Geplant war nach dem Erscheinen des Registerbandes ein neues MGG mit aktuellen Artikeln. So fragte ich damals Frau Dr. Blume, Lektorin im Verlag, ob ich den Artikel über Adorno oder einen über den Begriff Gesamtkunstwerk schreiben könnte. Ihre Antwort war: Der Autor, der bereits vor langer Zeit den Eintrag über Adorno geschrieben hätte, müsste, sollte, würde wohl auch dieses für das neue MGG tun.

Vor einigen Wochen hatte ich auf einen Artikel auf Spiegel-Online verwiesen, der von einem jüngeren Schriftsteller stammte, welcher darauf hinwies, dass Betätigungen in diversen Bereichen unserer Gesellschaft alle schon verteilt wären. Die Plätze sind alle schon besetzt, die Felder sind seit langem schon bestellt und werden von Etablierten längst beackert.

Mit anderen Worten: Die Gefühle der Inferiorität, die man entwickelt, wenn man gegen undurchlässige Mauern läuft, werden verstärkt durch völlig unsensible Politiker, die bar jeglicher Kenntnis der Realität der Ausgegrenzten diese dann auch noch als Faulenzer und Schmarotzer denunzieren.

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