Notizen aus der Unterwelt.

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Gabriel erhielt 10.000 Euro von Tönnies — 2. Juli 2020

Gabriel erhielt 10.000 Euro von Tönnies

Tönnies zahlte !0.000 Euro Beraterhonorar pro Monat an Sigmar Gabriel. Und als Reisekosten gabs nochmal eine vierstellige Summe für den armen Ex-Minister. So berichten jedenfalls heute, am 2. Juli 2020, diverse Medien.
Ein Herr Montesquieu hatte vor längerer Zeit das Konzept einer Gewaltenteilung im Staat entwickelt, diese gibt es aber nicht zwischen Politik und Wirtschaft. Politiker lassen sich kaufen, verkaufen ihre Einflussmöglichkeiten und arbeiten mit ganzer Kraft daran, möglichst viel Schmiergeld zu kassieren.

armes schwein

Gabriel

(Quelle: Wikipedia … https://de.wikipedia.org/wiki/Sigmar_Gabriel)

 

 

 

Leselotte empfiehlt —
Und plötzlich war Adorno tot — 29. Juni 2020
Wenn die Polizei auch noch das Morden selber erledigt — 29. Mai 2020

Wenn die Polizei auch noch das Morden selber erledigt

 

 

In dem Western „Der letzte Zug von Gun Hill“ wird eine Indianerin, die Ehefrau eines Marshals (Kirk Douglas) ermordet. Douglas reist daraufhin nach Gun Hill. Auf der Straße dort sagt einer aus Ort: „Wenn hier jemand eine Squaw massakriert, belohnen wir ihn noch.“ Dieser Geist ist in den USA immer noch lebendig. Mir kommt es so vor, als hätte der gnadenlose Polizist in George Floyd, seinem Opfer, einen Symbolmord begangen und den Hass Trumps auf Obama in die Tat umgesetzt.

Ein Bericht aus Frankreich von Troptard — 27. Mai 2020

Ein Bericht aus Frankreich von Troptard

Gestern hat mir meine Tochter ein Video auf ihrem Smartphone aus Frankreich gezeigt , was mich wieder einmal an meinen Mitmenschen arg verzweifeln lässt.
In dem Video ist ein älteres Ehepaar zu sehen, welches das Tor zum Gründstück für eine jüngere Radfahrerin öffnet und aufhält. Das ältere Ehepaar sowie die jüngere Frau haben keine Gesichtsmasken auf.

Kurze Zeit später, die junge Frau ist bereits mit ihrem Fahrrad hinter dem Tor, sind vier junge Gestalten mit Gesichtsmasken zu sehen, die das Tor aufstossen und brutal auf das ältere Ehepaar einprügeln. Die junge Frau und das Ehepaar wehren sich gemeinsam gegen die Agressoren, die dann glücklicherweise die Flucht ergreifen.
Auch wenn es nicht zutreffen sollte, dass der Angriff deshalb stattgefunden haben soll, weil die „Alten“ eine Infektionsquelle wären, so war die Brutalität doch beängstigend und lässt nichts Positives erahnen.

Von wegen Solidarität, Immer mehr Misstrauen und Gewalt breiten sich aus.

Pressemitteilung Schweizer Arbeitgeberverband —

Pressemitteilung Schweizer Arbeitgeberverband

ARBEITSMARKT

Angesichts stark gesunkener Infektionszahlen hat der Bundesrat vielerorts erwartete Lockerungen und eine Aufhebung der «ausserordentlichen Lage» beschlossen. Damit hellt sich die düstere Lage für die Schweizer Wirtschaft etwas auf. Trotzdem bleibt eine Verlängerung der Kurzarbeitsentschädigung für die Arbeitgeber nötig.

Der Bundesrat hat an seinem Ausstiegsplan festgehalten und die dritte Stufe der Erleichterungen für das öffentliche Leben beschlossen. Am 6. Juni werden neben den höheren Schulen auch Zoos, Theater, Kinos, Schwimmbäder, Bergbahnen und weitere Freizeitangebote den Betrieb wiederaufnehmen. In der Gastronomie wird zudem die gegenwärtige Obergrenze von vier Personen pro Tisch aufgehoben. Sämtliche Veranstaltungen mit maximal 300 Personen sind unter Einhaltung der Schutzkonzepte wieder erlaubt.

Aufgrund stark gesunkener Infektionszahlen sind nach Ansicht des Schweizerischen Arbeitgeberverbands (SAV) die am 6. Juni in Kraft tretenden Lockerungen und die Aufhebung der «ausserordentlichen Lage» am 19. Juni richtig. Allerdings sind ganze Branchen wegen des verordneten Lockdowns stark angeschlagen. Deshalb spricht sich der SAV dafür aus, die Frist für die Ausrichtung der Kurzarbeitsentschädigung auf 18 Monate zu verlängern.

Einen wichtigen Entscheid hat der Bundesrat für die berufliche Grundbildung gefällt, die eine traditionelle Stärke der Schweizer Wirtschaft ist. Wie bei den Mittel- und Hochschulen ist der Präsenzunterricht ab dem 6. Juni auch in den Berufsschulen wieder zulässig. Damit können die Arbeitgeber in ihren Lehrbetrieben den Nachwuchs wieder uneingeschränkt und praxisorientiert ausbilden.

Zu einer Normalisierung kommt es auch an den Grenzen. Wie vom SAV gefordert, hat der Bundesrat beschlossen, ab dem 8. Juni wieder alle Gesuche um eine Aufenthalts- oder Grenzgängerbewilligung von Erwerbstätigen aus einem EU- oder Efta-Staat zu bearbeiten. Gleichzeitig werden Gesuche aus Drittstaaten wieder geprüft, wenn die Zulassung im öffentlichen Interesse liegt oder die Fachkräfte auf dem Schweizer Arbeitsmarkt fehlen. Wieder aktiviert wird zudem die Stellenmeldepflicht, mit der inländische Stellensuchende bei ihren Bewerbungen einen Zeitvorsprung nutzen können.

Der SAV begrüsst diesen weiteren Öffnungsschritt, mit dem insbesondere die stark exportorientierte Schweizer Wirtschaft gestärkt wird. Der Dachverband befürwortet ebenfalls, dass die Personenfreizügigkeit im ganzen Schengen-Raum bis spätestens am 6. Juli wiederhergestellt werden soll. Für eine Rückkehr zur Normalität sind aber weitere Lockerungen notwendig.